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Portfolio

Die German Startups Group hat ihre Tätigkeit im Juni 2012 aufgenommen. Derzeit sind wir an mehreren Startups beteiligt und werden weitere Investments vornehmen. Unsere Auswahlkriterien fokussieren auf disruptive Innovation in Produkt oder Geschäftsmodell, hohe Skalierbarkeit und unternehmerisches Talent. Wir beteiligen uns gerne gemeinsam mit anderen Investoren im Rahmen von Co-Investments. Hinweis – wir veröffentlichen Investments und damit die in unserem Portfolio enthalten Beteiligungen nach freiem Ermessen zu einem Zeitpunkt, der uns hinsichtlich des Portfoliounternehmens und uns selbst opportun erscheint. Die nachfolgende Auflistung hat deshalb keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Early Stage Venture Capital Investments

Datapine – Innovative Software zur Datenauswertung von Online Shops

Business Intelligence Software

Datapine ist ein Analysetool, das Business Intelligence Informationen schnell und ohne SQL-Datenbank-Kenntnisse vor allem kleinen und mittleren Unternehmen zugänglich macht. Die Leistung wird als sog. Software as a Service erbracht, das heißt der Nutzer hat keine Lizenz-, Installations- oder Wartungs-Kosten zu tragen, sondern zahlt ein leistungsabhängiges monatliches Nutzungsentgelt. Der Kunde hat die Möglichkeit, zwischen mehreren Abonnementtypen und Features zu wählen und kann Datapine innerhalb weniger Minuten an seine bisherige Datenbank und externe Schnittstellen wie zum Beispiel Google Analytics anbinden. Durch ein einfaches, intuitives Drag&Drop-Verfahren lassen sich die gewünschten Daten in Tabellen und Charts anzeigen und mit Hilfe dynamischer Dashboards internen und externen Interessenten zugänglich machen. Die German Startups Group hat in datapine zusammen mit Rheingau Founders, Venista Ventures, Mountain Partners sowie weiteren Business Angels mit langjähriger Expertise in der Internet-Branche investiert.

Fraisr – Erster Online Marktplatz mit integriertem Spendenanteil

Social Commerce

Fraisr ist der erste Marktplatz im Internet, bei dem das gemeinsame Handeln für den guten Zweck im Mittelpunkt steht. Mit fraisr können Privatpersonen und gewerbliche Verkäufer Verkaufsaktionen starten, die direkt über Facebook und Twitter promotet werden können. Ein Teil des Verkaufserlöses wird automatisch einem von ihnen gewählten, guten Zweck zugeführt. Fraisr erhält vom Verkäufer eine Provision für den Service und das Abwickeln der Transaktion. Die German Startups Group hat in fraisr zusammen mit einem Ko-Investor und einigen Business Angeln mit langjähriger Expertise im Online-Bereich investiert.

Funanga – disruptet den Markt physischer Prepaid-Karten mit neuartigen digitalen Prepaid-Vouchern

Prepaid Karten / Payment

Funanga ist der erste Anbieter von digitalen Prepaid-Karten und startet im Juni 2013. Das konzeptionell und technisch innovative Modell bietet den Online-Anbietern von Waren und Diensten eine spürbare Kostenersparnis gegenüber herkömmlichen Prepaid-Karten, den Usern einen erhöhten Gegenwert für ihr Geld und den Vertriebsstellen einen Zusatzerlös ohne damit verbundene Aufwendungen sowie zusätzliche Kundenfrequenz.

Infernum – Mitreißendes Online Entertainment

Online Games Publisher und Betreiber

Die Infernum Productions AG ist ein international agierender Publisher und Entwickler von Online Games mit Sitz in Berlin. Das im Sommer 2011 gegründete Unternehmen fokussiert sich auf MMOGs (Massively Multiplayer Online Games). Als Publisher erwirbt Infernum Online-Spiele-Lizenzen von Spieleentwicklern, betreibt die virtuellen Welten auf ihren Servern, stellt das Spielerlebnis so in verschiedenen Sprachen kostenlos zur Verfügung und erzielt Erlöse aus dem Verkauf virtueller Güter und zusätzlicher Funktionen oder Spielvorteile. Nur ein gutes Jahr nach Gründung und wenige Monate nach dem Launch des ersten Titels „Brick-Force“ erzielt Infernum signifikante sechsstellige Monatsumsätze und freut sich über 1,5 Mio. registrierte User und Zehntausende Youtube-Videos seiner Fans. Kürzlich verkündete Infernum, dass sie den Zuschlag für die europäische Lizenz des von der Spieler-Community mit Spannung erwarteten MMOGs “Dragon’s Prophet” bekommen haben, und sorgte damit in der Branche für großes Aufsehen. Der erste Titel des Entwicklers wurde zum internationalen Hit, mit dem virtuelle Güter im Wert von über 50 Mio. EUR verkauft wurden. Auf der führenden Spielemesse, der Gamescom in Köln, erhielt Infernum mit dem Spiel „Project: Theralon“ die Auszeichnung des „Most Innovative Game“ und sogar zweimal des „Best of Gamescom“. Die German Startups Group ist seit Frühjahr 2012 in Infernum investiert. Zu den weiteren Investoren zählen namhafte Business Angels aus Internet- und Games-Industrie, iVenture Capital und seit Ende 2012 Koch Media.

Awards

Itembase – Organisationswerkzeug für Online-Einkäufe

eCommerce Service

Itembase betreibt einen sozialen Internet-Dienst, der Online-Käufern hilft, ihre gekauften Produkte zu verwalten. So kann der Nutzer zum Beispiel die Rechnung von seinem neuen iPhone digital aufbewahren, die Betriebsanleitung ansehen, die Gewährleistungsfrist überwachen oder das iPhone jederzeit mit einem Klick wieder verkaufen. Der itembase-Service ist in den eCommerce-Kaufprozess vollständig integriert und für den Nutzer kostenlos. Das Unternehmen erhält von den angebundenen eCommerce-Unternehmen erfolgsbasierte Provisionen. Itembase will das Online-Inventarsystem für jeden und alles werden. Die German Startups Group hat in itembase zusammen mit Inkubatoren und VCs wie Rheingau Founders, Mountain Partners, Globumbus, M-Investar, WestTechVentures sowie weiteren Business Angels mit langjähriger Expertise im eCommerce-Bereich investiert.

Awards

Rheingau Founders – Inkubator für digitale Geschäftsmodelle

Company Builder

Rheingau Founders ist ein in Berlin ansässiger, junger Inkubator mit dem Fokus auf die Bereiche Online und Mobile Media. Neben der finanziellen Unterstützung zur Gründungsphase hilft Rheingau Founders seinen Beteiligungen aktiv mit operativem Know-How und seinem internationalen Netzwerk und kann gerade in den ersten kritischen 12 Monaten nach Gründung die Weichen stellen.

Gegründet wurde das Unternehmen 2011 von den drei Partnern Philipp Hartmann, Dr. Tobias Johann und Kai Hansen in Berlin. Die drei Macher hinter Rheingau Founders können auf eine langjährige Erfahrung im Gründungsbereich zurückblicken. So waren sie beispielsweise bei der Gründung von Lieferando, madvertise und Customer Alliance maßgeblich beteiligt. In den letzten Jahren haben die Beteiligungen der drei Partner mehr als 400 Arbeitsplätze schaffen und über EUR 50 Mio. in Venture-Finanzierung (u.a. von Investoren wie Macquarie Group, Blumberg Capital, Earlybird, DuMont Venture) sichern können.

Simplesurance mit ihrem Label “Schutzklick” – One-Click Online Versicherung von Online-Einkäufen

Online-Versicherung

In Partnerschaft mit namhaften Versicherern bietet Schutzklick Verbrauchern die Möglichkeit, direkt beim Online-Einkauf mit wenigen Klicks und zu sehr günstigen Konditionen einzelne Produktversicherungen z.B. gegen Bruchschäden bei einem iPhone abzuschließen. Der Onlineshop verdient so Vermittlungsprovisionen und bietet seinen Kunden einen zusätzlichen Service. Schutzklick erzielt eine Marge an den online verkauften Versicherungspolicen. Die German Startups Group hat in Schutzklick zusammen mit Rheingau Founders, Mountain Partners sowie weiteren Business Angels mit langjähriger Expertise in der eCommerce- und Versicherungsbranche investiert.

TVSMILES – Erstes Bonusprogramm für TV-Werbung

Second Screen TV

TVSMILES ist das erste Bonusprogramm für TV-Werbung und startet im April 2013. Die innovative Mobile App verbindet Fernsehen, Online und den Point-of-Sale und bietet werbetreibenden Unternehmen völlig neuartige Formen des direkten Dialogmarketing. Die German Startups Group hat in TVSMILES zusammen mit den Business Angels Florian Lutz (Co-Founder von Trademob, dem führenden Mobile App Vermarkter in Europa), Christoph Wilke (Oygo Capital), NetStar Ventures GmbH, TV- und Digital Mediaagentur, früher Mediaedge (GroupM) und AdLink, und Michael Lützenkirchen (Spark Consulting), Gründer von Whatever Mobile investiert.

Zapitano GmbH

Social TV

ZAPITANO ist die Social TV-Plattform in Deutschland und erweitert Fernsehen zu einem virtuellen Public Viewing. Der Zuschauer verfolgt das Programm weiterhin mit seinem Fernseher, und parallel erhält er mit ZAPITANO auf einem Second Screen per Notebook, Smartphone oder Tablet seinen persönlichen TV-Buddy.

Bei ZAPITANO kann er aktiv am Fernsehgeschehen teilnehmen: er sieht auf einen Blick, was im Fernsehen los ist, kann sich zu Sendungen einchecken, über Sendungen und Stars unterhalten und abstimmen, seine Freunde zum gemeinsamen Fernsehabend einladen u.v.m.

Der Zuschauer wird so vom passiven Zapper zum aktiven ZAPITANO, und Fernsehen wieder zu einem sozialen Event. Auf diese Weise schafft ZAPITANO einen indirekten Rückkanal zum Fernsehen, der sehr lukrative Umsatzkanäle eröffnet.

Die iPad-App von ZAPITANO rangiert im App-Store unter den Top Ten – zusammen mit Facebook, Twitter, Pinterest u.a. anderen renommierten Apps.

Die German Startups Group hat im März 2013 in ZAPITANO investiert.

Awards:

  • Apple hat die ZAPITANO-App als „Best App of 2012“ ausgezeichnet.
  • Im Oktober 2012 erhielt ZAPITANO den „Interactive TV“-Award von Unitymedia.
  • Im Dezember 2012 wurde ZAPITANO mit dem IPTV-Award der Deutschen IPTV-Gesellschaft ausgezeichnet.

Opportunistic Private Equity Investments

Berliner Synchron AG – Synchronisation und Untertitelung von Kino-, TV- und Corporate Media-Produktionen

Traditionsreicher Dienstleister der Film- und Fernsehbranche

Die Berliner Synchron AG ist ein führender deutscher Dienstleister in der Filmbranche und blickt auf eine über 60-jährige Historie in der Synchronisation vielzähliger Hollywood-Blockbuster und TV-Produktionen zurück (z.B. Star Wars, Ice Age, James Bond). Über die Jahre hat sich das Traditionsunternehmen eine hohe internationale Anerkennung aufgebaut. Die Berliner Synchron AG ist seit 2006 börsennotiert und strebt für 2013 einen nachhaltigen Turnaround an. Die Berliner Synchron wies zum Zeitpunkt unseres Einstiegs eine Börsenbewertung in Größenordnung eines Start-ups auf und stellt sich ähnlich einem Start-up strategisch und organisatorisch völlig neu auf.

Die German Startups Group hat ihre Beteiligung an der Berliner Synchron inzwischen wieder veräußert, ist aber über einen Besserungsschein wirtschaftlich an der weiteren Unternehmenswertentwicklung beteiligt.

Fab – die weltweit schnellst wachsende Ecommerce-Website

Social Commerce

Als Ecommerce-Unternehmen konzentriert sich Fab auf Alltags-Designartikel aller Preisklassen und Kategorien. Im November 2011, fünf Monate nach dem Relaunch, erreichte Fab 1 Million Mitglieder. Das Unternehmen hat diese Zahl schneller erreicht als Fracebook, Twitter und Groupon, wobei Social Media ein Schlüsselwachstumstreiber waren. Es ist die schnellst wachsende Ecommerce Website, mit einem Wachstum von 175.000 Mitgliedern bei Launch im Juni 2011 auf mehr als 10 Millionen Mitglieder im Dezember 2012. Fab hat bis zu diesem Zeitpunkt mehr als 4,3 Mio. Artikel verkauft, durchschnittlich 5,4 Artikel pro Minute. Fab verfolgt die Strategie, mobilen Anwendungen seiner digitalen Produkte Vorrang einzuräumen, mit besonderer Berücksichtigung von iPad und iPhone, und hat im Oktober 2012 eine eigene App herausgebracht. Fab’s schnell wachsendes europäisches Geschäft wird von Berlin aus betrieben.

Investoren von Fab sind unter anderem Andreessen Horowitz, Atomico, Menlo Ventures, First Round Capital, Baroda Ventures, SoftTech VC, SV Angel, ru-Net Technology Partners (RTP), Pinnacle Ventures, Docomo Capital, Mayfield Fund und Zelkova Ventures.

Seltenerden Storkwitz AG – Mitteleuropas erstes Seltenerdenunternehmen

Spezial-Rohstoffe

Die Seltenerden Storkwitz AG ist Inhaber des Lizenzgebietes “Delitzsch”, in dem sich das einzig bekannte Vorkommen für Seltene Erden Elemente (z.B. Neodym, Europium, Dysprosium) in Mitteleuropa befindet. Ziel der Gesellschaft ist, die Entwicklung der in Sachsen gelegenen Lagerstätte bis zum Abbau und zur Produktion von Seltenen Erden in Deutschland voranzutreiben. Die Metalle der Seltenen Erden sind aufgrund ihrer überragenden chemisch-pysikalischen Eigenschaften für die Produktion von Hightec-Produkten wie Smartphones, Computer-Chips usw. und Energiespartechnologien essentiell. Der Abbau und die Produktion sollen 2017 beginnen. In Kooperationen z.B. mit dem Fraunhofer Institut arbeitet sie an neuen technischen Verfahren für die leichtere Gewinnung dieser Rohstoffe aus dem geförderten Erz, deren Nutzung auch für andere Seltenerden-Lager- und -Produktionsstätten zum Beispiel in China in Betracht kommen, die derzeit ca. 95 % des weltweiten Bedarfs decken. Die Seltenerden Storkwitz AG plant für 2013 einen Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse.